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Der Kindesmißbrauchsskandal der katholischen Kirche ist bei weitem nicht auf Deutschland beschränkt. Weltweit melden sich Opfer zu Wort - in Belgien, Brasilien, Malta, den USA, den Niederlanden oder Irland.

Über die Zölibatsauswirkungen ist schon alles gesagt worden und auch zu der unsäglichen Wagenburgmentalität, die den Opfern durch das Verschweigen noch nachträglich die Schuld zuschiebt. Diskussionen wie jene, ob denn nicht genauso viele Pädophile in der katholischen Kirche wie anderswo zu finden sind, erweisen sich als schlecht kaschierte Ausflüchte, weil nicht der Kindesmißbrauch das kirchenspezifische Problem ist, sondern die Sonderstellung der Priester, die sie von dem üblichen Prozeß der Strafverfolgung abschottet. Die Ursachen sind sekundär, besonders wenn sie so dummdreist als Homosexualität und moderne Lebensweise deklariert werden wie von den Offiziellen der katholischen Kirche.

Historisch interessant ist in dem Zusammenhang, daß anfänglich die pädophilen Priester aus den Kirchenreihen entfernt wurden und erst seit dem 17. Jahrhundert das Deckeln der Vorgänge zur offiziellen Kirchenstrategie erhoben wurde. Hierzu gibt es ein Video von hungrybeast, das in seinem spezifischen Stil erstellt wurde:


DirektKirche

Also alles gut jetzt, weil man so offen darüber spricht? Wohl kaum. Gerade wird wieder ein Fall in Regensburg bekannt, wo das Bistum mittels des berüchtigten Landgerichts Hamburg versucht, einen
Artikel von Regensburg digital über Kindesmißbrauch in der Diözese zu unterbinden. Eine Berichterstattung über den unglaublichen Vorgang kann man bei Stefan Niggemeier finden. Es sei noch erwähnt, daß Prozeßkostenspenden für Stefan Aigner von Regensburg digital benötigt werden. Anonym, Regensburg, 200 Euro. Schluck.

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whoknows best, Freitag, 8. April 2011, 17:39
Ohne drängen zu wollen: Ich fühle mich langsam vom Bösen erlöst. Gehts gelegentlich weiter?