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  Critics cleines Blog - wie die amerikanische Axt im Waldi

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Keine Frage. Dieser Film ist von seltener technischer Perfektion. Die Bewegungen sind harmonisch, die Texturen der Animation wirken in der Beleuchtung natürlich. Klarer Fall, hier ist ein Könner am Werk, dem ich von ganzem Herzen viel Erfolg bei seinen künftigen Projekten wünsche.

Was sich mir aber überhaupt nicht erschließen will - warum ist überall in den Kommentarspalten uneingeschränkte Bewunderung zu finden? Der Mann ist ein exzellenter Handwerker, aber alle Welt tut so, als ob man froh sei, dem neuen Michelangelo die Füße küssen zu dürfen. Niemand scheint zu merken, daß das emotionale Zentrum des Filmes ein einziges schwarzes Loch ist. Auch thematisch ist das Werk unterbelichtet. Es wird weder ausreichend der architektonische Raum erkundet (was zum Teufel haben die fliegenden Objekte darin zu suchen - außer zu zeigen, daß Alex Roman noch mehr Objekte gleichzeitig rendern kann) noch genügend den Anfängen der Fotografie gehuldigt. Von einer gewinnbringenden Symbiose beider Themenkomplexe mal ganz zu schweigen.

Aber das stört offenbar niemanden. Das Appleprinzip hat sich wohl endgültig durchgesetzt. Style over substance. Oder wie wir Bauhausler zu sagen pflegten: Form follows form.

via Stylespion

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